Aktuelle Pressemitteilung

🗓🔍Aktuelle Pressemitteilung des SPD-Ortsvereins und der SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung.
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Wir brauchen das Ehrenamt ‼️

 

Die SPD Trebur spricht allen ehrenamtlich Tätigen in unserer Gemeinde ihren Dank und Anerkennung aus. Der Erhalt und die Förderung des Ehrenamtes ist ein Grundstein unserer Politik.
Die Menschen im Ehrenamt bereichern unser Gemeinwesen. Sie verursachen keine Kosten, sondern sie sparen der Gemeinde Geld.
Wir wollen keinen sozialen und gesellschaftlichen Kahlschlag. Unsere Gemeinde muss sich durch ein aktives Leben und breite Angebote für Kultur, Sport und Freizeit auszeichnen.
Deshalb muss die Devise lauten: so viel Zentralisierung wie nötig, so viel gesellschaftliches Leben in den Ortsteilen wie möglich. Das Ortsteilsterben ist nicht Ziel unseres politischen Handelns.

Der Kreis Groß-Gerau wächst laut Prognosen bis 2030 auf 300.000 Einwohner. Für die Gemeinde Trebur bedeutet dies anteilmäßig bis zu 2.000 neue Einwohner. Wir brauchen einen Aufbruch, eine positive Herangehensweise, nicht Verzagtheit, die zu Erlahmen und schließlich zu Stillstand führt.

Wir brauchen konkret neue Wohngebiete. Das Ziel bis 2030 sind 15.000 Einwohner in Trebur. Wir müssen beim Gewerbegebiet Rußloch endlich zu Ergebnissen kommen. Ein Großteil der Fläche ist in gemeindlichem Besitz. Der Verkauf generiert nennenswerte Einnahmen für die Gemeindekasse. Durch die Ansiedlung von Gewerbe und neuen Einwohnern erhöhen sich die Steuereinnahmen der Gemeinde.
Die Gemeinde Trebur liegt im Herzen der Rhein-Main Region, eine der wirtschaftsstärksten in ganz Europa. Wir werden aber nicht als attraktiver Wohn- und Gewerbestandort konkurrieren können, wenn wir Gemeindestrukturen wie in einer wirtschaftsschwachen Region aufweisen.
Die Diskussion um die Feuerwehr ist ein Paradebeispiel für die Missachtung des Ehrenamtes durch politische Gruppen. Die Freiwillige Feuerwehr spart der Gemeinde zuerst einmal sehr viel Geld.
Müsste der Brandschutz im Wesentlichen durch hauptamtliche Kräfte sichergestellt werden, entstünden der Gemeinde Trebur jährliche Personalkosten größer als 3 Mio. €.
Massenentlassungen im Ehrenamt und Kürzungen bei der Ausstattung bedrohen dauerhaft die Sicherheit in unserer Gemeinde, beim Brandschutz, der technischen Hilfeleistung und beim Hochwasserschutz.
Die Nachwuchsförderung wird geschwächt, so dass wir zukünftig auf größer werdende Personalengpässe zu gehen würden.
Die finanzielle Situation der Gemeinde ist zweifellos schwierig. Doch Sparmaßnahmen, welche den Standort Trebur schwächen, sind das falsche Signal. Wir brauchen Weitsicht und Mut, wir sollten Chancen nutzen, aus der jetzigen Situation durch Wachstum und Innovation heraus zu kommen.

SPD Trebur

Willi Rühl (Vorsitzender)
Thomas Bender (stv. Vorsitzender)

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